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Feuchteschäden im Herbst – Vorbereitung auf die feuchte Jahreszeit

Vom heissen Sommer mit den richtigen Tipps in den feuchten Herbst.

Manche sind traurig, manche sind froh – der heisse und trockene Sommer geht so langsam zu Ende und der feuchte Herbst steht vor der Tür. Nun ist es an der Zeit, die Gartenmöbel von den gemütlich warmen Sommernächten rein zu holen, die Laubharke aus dem Schuppen zu kramen und den Garten auf den Herbst vorzubereiten.

Der Herbst – eine feuchte, regnerische Jahreszeit, die dazu einlädt, eingewickelt in einer Kuscheldecke auf der Couch zu sitzen, ein Buch zu lesen und dem Regen im Hintergrund zu lauschen. Also für mich persönlich etwas sehr Beruhigendes und Entspannendes, oder nicht?

Aber so wie im Sommer die Gefahr von Sommerfeuchteschäden bestand, hat auch die kommende feuchte Jahreszeit so ihre Tücken. Die Gefahr von Feuchteschäden im Herbst, welche nicht gerade dazu einladen, es sich im Haus gemütlich zu machen, sollten nicht unterschätzt werden. Dann ist nämlich nicht mehr die Couch die Nummer eins auf dem To-Do-Zettel, sondern vorerst die Sanierung durch einen Fachmann. Ein paar kleine Massnahmen für Ihre Gesundheit und Ihr Haus können das Leben ganz schön erleichtern und Krankheiten, nasse Wände und Schimmelbildung verhindern.

Doch wie sieht das konkret aus?

Ich persönlich halte mich immer an drei wesentliche Tipps um Feuchteschäden im Herbst zu vermeiden und der Gefahr von Krankheiten aus dem Weg zu gehen:

Nasse Klamotten / Schuhe richtig trocknen

Jeder kennt es, Starkregen setzt ein und man schafft es nicht rechtzeitig zum Auto oder ins trockene Zuhause. Die Schuhe und die Jacke sind durchnässt, man stellt die Schuhe unter die Heizung und hängt die Jacke an die Garderobe im Flur oder zurück in den Kleiderschrank. Doch aufgepasst – die Heizungswärme kann Schuhe aus Leder eher kaputt als trocken machen. Es ist viel effektiver, die nassen Schuhe von innen mit alten Zeitungen auszustopfen. Dadurch wird die Feuchtigkeit sofort aufgesaugt. Und auch die nasse Jacke hat zwischen den trockenen Jacken an der Garderobe oder im Kleiderschrank nichts verloren! Zwischen den trockenen Jacken kann die nasse Jacke nur sehr langsam und unregelmässig trocknen. Dadurch entsteht schnell ein sehr muffiger Geruch, der auch auf die trockenen Jacken übergeht. Hängen Sie die Jacke deshalb besser einzeln an einen Kleiderbügel.

Krankheiten vorbeugen

Gerade in der feuchteren Jahreszeit bei den kühlen Temperaturen, fühlen sich Bakterien und Viren besonders wohl und die Grippegefahr im Herbst ist oft besonders hoch. Um diesem Risiko entgegen zu wirken, empfehle ich Ihnen, die Gegenstände in Ihrem Haus, die häufig angefasst werden, wie zum Beispiel Türklinken, Lichtschalter oder Fernbedienungen, einmal in der Woche mit einem Reiniger abzuwaschen. Was viele nicht wissen ist, dass Bakterien ansonsten bis zu 24 Stunden lang überlebensfähig sind und manche Erkältungsviren sogar noch länger.

Richtig Lüften

Die Lüftungsgewohnheiten unterscheiden sich von Jahreszeit zu Jahreszeit sehr stark und genau deswegen ist es wichtig, sich vor dem Jahreszeitenwechsel richtig darüber zu informieren. Auch in den kalten Jahreszeiten gilt, dass man gekippte Fenster vermeiden sollte, denn die Luft kann zwar ständig ausgetauscht werden, jedoch kühlt dabei eher die Aussenfassade ab. Am effektivsten ist es daher, die Fenster mehrfach am Tag komplett auf zu machen, damit Durchzug entsteht. Dieser Lüftungsvorgang sollte dann so ca. 5-10 Minuten dauern.

Beachten Sie aber dabei:

  1. Wie windig ist es draussen gerade? Denn wenn es regnet und der Wind dabei in Richtung Ihres Wohnzimmers weht, könnte es zu einer Überschwemmung kommen.
  2. Lassen Sie die geöffneten Fenster nicht unbeaufsichtigt, da sich Wind und Wetter stetig ändern kann.
  3. So schön und gemütlich es auch ist, stellen Sie angezündete Kerzen von der Fensterbank oder pusten Sie diese aus, damit durch einen kleinen Windstoss nicht Ihre Gardinen oder Ihr schöne Fussboden in Flammen gesetzt wird.

Alleine mit diesen Tipps, sind Sie nun schon ein ganzes Stück besser gewappnet und können der Gefahr von Feuchteschäden im Herbst entspannter entgegen gehen – und das mit gutem Gewissen!

Sollte es nun doch einmal durch den allbekannten Starkregen zu Feuchteschäden kommen, wenden Sie sich doch gerne an einen Fachberater, der den Schaden für Sie analysiert und Ihnen bei einer Problemlösung zur Seite steht!

Über die Autorin:

Ina Rösler

Die Ausbildung junger Menschen ist uns ein besonderes Anliegen. Ina Rösler hat sich für eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich bei uns entschieden. Mit Freuden lernt sie die verschiedenen Unternehmensbereiche kennen. Bei Interesse an einem Ausbildungsplatz nicht zögern und sich einfach bei uns melden.