Immobilienkauf und versteckte Mängel

Objekt vorher von Profis analysieren und sanieren lassen

Durch die seit Jahren niedrigen Zinsen ist die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt immer noch groß. Doch egal wie niedrig die Zinsen auch sind, für die meisten Menschen ist der Kauf des Eigenheims eine Investition wie keine zweite im Leben. Umso wichtiger also, vor dem Kauf ein paar Regeln zu beachten. Dafür ist aber nicht nur die viel beschworene Objektlage entscheidend.

Das Objekt selbst muss sich in einem Zustand befinden, der zumindest dem zu zahlenden Kaufpreis entspricht. Das ist aber häufig nicht der Fall. Kaum zu glauben aber wahr: einige Immobilienkäufer verzichten komplett auf eine eingehende Untersuchung ihres Wunschobjektes – und kaufen für einen sechsstelligen Betrag die Katze im Sack.

Etwas anders lag der Fall bei Familie Lehmannn. Das Ehepaar untersuchte das Objekt eigenhändig vorab – doch erhebliche Feuchtigkeitsschäden und massiver Schimmelpilzbefall waren nicht sichtbar und blieben daher unentdeckt. Erst als die geplanten Modernisierungsarbeiten im Badezimmer beginnen sollten, fielen die Fliesen reihenweise ab; an den freigelegten Flächen zeigten sich feuchte Stellen.

„Als die Schäden sichtbar wurden, waren wir total verunsichert“, berichtet Jan Lehmann. Was die Lehmanns nicht wussten: ihr über 100 Jahre alter Neuerwerb stand ungeschützt und ohne intakte Außenabdichtung im erdberührten Bereich. Unsere ISOTEC-Fachleute fanden heraus: Die ursprüngliche Horizontalsperre, die vor aufsteigender Feuchte schützt, war im Laufe der Jahrzehnte marode geworden. Deshalb brachten unsere Mitarbeiter eine nachträgliche Horizontalsperre mit Paraffin ein; an einer anderen Stelle des Gebäudes schützt zudem die ISOTEC-Außenabdichtung das Haus. Die Lehmanns sind kein Einzelfall. 58% der Deutschen hatten schon Probleme mit Schimmel und Feuchte im Wohnraum, wie eine Umfrage des Instituts “Heute und Morgen“ ergeben hat.

Wie aber kommt es überhaupt zu diesen Feuchteschäden?

Ist bei einem Gebäude keine durchgehende Bodenplatte vorhanden und die Außenabdichtung nicht mehr voll funktionsfähig, kann bei Regenfällen die Feuchtigkeit direkt an das erdberührte Mauerwerk gelangen. Dieses ist durchzogen von kleinen Poren, die die Feuchtigkeit aufnehmen können wie ein trockener Schwamm. Über die Poren steigt die Feuchtigkeit im Mauerwerk auf und kann dann, wie bei Familie Lehmann, die Grundlage für Schimmelpilzbefall sein. In der ersten Sanierungsmaßnahme wurde daher der Schimmelpilz fachgerecht entfernt. Zudem sind die Wände nun gegen Feuchtigkeit abgedichtet.

Was ist bei Feuchteschäden zu beachten?

Abplatzender Putz und muffiger Geruch im Keller sind Warnsignale. Auch Schimmelpilzbefall ist ein Zeichen für einen Feuchteschaden. Viele Eigentümer versuchen es mit dem Überstreichen der betroffenen Stellen. Taucht der Schaden aber nach einiger Zeit wieder auf, ist es an der Zeit, eine Fachfirma einzuschalten. Beim Kauf einer Bestandsimmobilie, so zeigt der Fall Lehmann, ist es sinnvoll, vor Abschluss des Kaufvertrages den Rat eines Sachverständigen einzuholen.

Thomas Bahne (Pressesprecher ISOTEC-Gruppe)

Presse und Medien haben mich schon früh begeistert. Zunächst arbeitete ich als Rundfundredakteur, danach wechselte ich zu ISOTEC. In den letzten 10 Jahren habe ich den Bereich PR und Pressearbeit aufgebaut. Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Berichterstattung über Bewegtbilder. Ein Thema, das mich fasziniert.