Nass und muffig: Viele kennen das Problem in den eigenen vier Wänden

Schaut man auf den hohen Lebensstandard in Deutschland, müsste gesundes und behagliches Wohnen eine Selbstverständlichkeit sein. Doch erstaunlich viele Bewohner, egal ob Eigentümer oder Mieter, kennen nur zu gut die Probleme mit feuchten Wänden und Schimmelpilzbefall. 

58% der Deutschen haben in den letzten 5 Jahren in Wohnungen gelebt, die feucht oder von Schimmelpilz befallen waren. Dies geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts “Heute und Morgen“ hervor, die im Auftrag des Sanierungsunternehmens ISOTEC durchgeführt wurde. 

21% der Befragten stellten feuchte Wände fest, 17% hatten mit Schimmelpilzbefall zu kämpfen und bei 20% tauchte beides gleichzeitig auf. Am häufigsten betroffen ist dabei der Keller. Jeder vierte Bewohner in Deutschland (24%) hat dort schon Feuchte- oder Schimmelpilzprobleme erlebt.

Typischer Feuchteschaden im Keller bei Familie Schillack

Einen geradezu typischen Fall dieser Art erlebte Familie Schillack. Feuchtigkeit drang in den Keller ein, die entsprechenden Räume konnten kaum mehr genutzt werden. Ratlos stand Eigentümerin Ursula Schillack vor einem sich ausbreitenden Feuchteschaden. “Und von außen konnten wir gar nicht abdichten, weil eine Kellertreppe an die Außenwand grenzt“, berichtet die Besitzerin. 

Wir haben Frau Schillack vor Ort besucht - Aber schauen Sie selbst:

 

Besonders kritisch: wenn das Schlafzimmer von Schimmelpilzen befallen ist

Weitere Problembereiche mit nassen Wänden und Schimmelpilzbefall, die in der Studie besonders auffielen, sind das Schlafzimmer und das Badezimmer. Hervorzuheben ist hierbei, dass ausgerechnet das Schlafzimmer der Raum ist, der am häufigsten von Schimmelpilzen befallen ist (46%), was zu erheblichen Gesundheitsproblemen führen kann. Schimmelpilzsporen gelangen über die Atmung in das Herz-Kreislaufsystem und können zu Allergie, Asthma und Herzrhythmusstörungen führen.

 

Über den Autor

Thomas Bahne
Leiter Presse & Öffentlichkeitsarbeit

Presse und Medien haben mich schon früh begeistert. Zunächst arbeitete ich als Rundfundredakteur, danach wechselte ich zu ISOTEC. In den letzten 10 Jahren habe ich den Bereich PR und Pressearbeit aufgebaut. Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Berichterstattung über Bewegtbilder. Ein Thema, das mich fasziniert.