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11 Tipps zum Thema Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbefall Teil 2.

Dies ist der zweite Teil der Serie über 11 Tipps in 11 Jahren. 

Den ersten Teil mit den ersten 6 Tipps finden Sie hierLink zum Blog-Artikel

7. Es gibt keine Wunder

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn wirklich gebildete und intelligente Menschen, gerade was ihren Keller angeht, plötzlich an Wunder glauben.

Klar, keiner schreit Hurra, wenn die Bagger anrücken, aber glauben Sie allen Ernstes, dass ein kleines Kästchen, welches Erd- oder Elektrostrahlungen umleiten soll, ein feuchtes Mauerwerk nachhaltig trocken legen kann?

Zu diesen Zauberkästchen, die mit Erdstrahlung oder Elektroosmose funktionieren sollen, hat das ZDF-Verbrauchermagazin WiSo mal einen interessanten Beitrag gedreht.

Das mit den Wundern gilt übrigens auch für die Abdichtmaterialien. Auch wenn es uns manche Firmen glauben machen wollen, es gibt nicht das Abdichtmaterial, welches alle Arten von Feuchteschäden beseitigt. Auch hier sind noch keine Wunder in Sic

8. Die falschen Sachverständigen

Sachverständiger ist in Deutschland kein geschützter Begriff. So kann sich heutzutage jeder Sachverständiger nennen.

Achten Sie daher genau darauf, wie und vor allen Dingen wer Ihren Feuchteschaden analysiert. Nicht überall, wo Sachverständiger draufsteht, ist auch Sachverstand drin.

9. Der Preis ist zweitrangig

In den 11 Jahren haben wir häufig die Sanierung der Sanierung durchgeführt… Soll heißen, die erste Sanierung war gescheitert und der gleiche Schaden musste ein zweites Mal angepackt werden. Entsprechend teuer wurde die Sanierung des Schadens für den Hauseigentümer.

Das muss nicht sein, wenn man von Anfang an auf Qualität setzt.

Bedenken Sie bei günstigen oder billigen Angeboten daher immer: Um billige Preise zu erzielen, muss an etwas gespart werden und das ist meistens die Qualität.

Meine Erfahrung: Bei Handwerksleistungen kommt es nie auf den Preis an.

10. Sanieren vor dem Verkauf

Unzählige Male wurde ich in Streitigkeiten zwischen Käufer und Verkäufer einer Immobilie hineingezogen. Hauptstreitpunkt sind fast immer Feuchteschäden, die der Käufer nach dem Erwerb feststellt.

Das sollte nicht sein. Wissen Sie von einem Feuchteschaden in Ihrer Immobilie, sollten Sie diesen im Vorfeld sanieren lassen oder dem Käufer offen mitteilen. Verschweigen Sie den Schaden aber auf gar keinen Fall.

Die Sanierung im Vorfeld ist dabei die beste Wahl, denn sie macht sich bezahlt. Der Ring Deutscher Makler rechnet bei einem feuchten Keller mit einem Wertverlust von mindestens 15%, teilweise bis hin zur Unverkäuflichkeit.

Mit einer Sanierung vor der Veräußerung beugen Sie nicht nur dem Preisabschlag, sondern auch möglichen Rechtsstreitigkeiten vor.

11. Ruhe bewahren

So unschön Feuchte in der eigenen Immobilie ist, ein Weltuntergang ist es aber trotzdem nicht. Ich habe in den 11 Jahren noch keinen Schaden erlebt, den wir nicht haben beseitigen können.

Also bleiben Sie ruhig und setzen Sie den Schaden in den richtigen und rationalen Rahmen. Dann ist die Beseitigung meist schneller erledigt als gedacht.

 

 

Lars Bobach

Sachverständiger für Feuchtigkeitsschäden an Gebäuden (DHBV) Ich habe meinen ISOTEC-Fachbetrieb 2004 gegründet.  Meine jahrelange Erfahrung im Bereich Feuchtigkeits- und Schimmelpilzsanierung gebe ich hier im ISOTEC-Blog weiter. Die vielen erfolgreichen und nachhaltigen Sanierungen sprechen für die ISOTEC-Gruppe und die individuellen Sanierungskonzepte, die dahinter stecken.

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