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Feuchter Keller endlich trocken

Innenabdichtung löst jahrzehntealtes Problem

In ländlicher Umgebung erfüllten sich 1973 die heutigen Eigentümer eines schönen Reihenhauses ihren Traum vom eigenen Heim. 160 Quadratmeter Wohnfläche, verteilt auf zwei Etagen, passten perfekt zu ihren damaligen Wohnbedürfnissen. Ein Bauträger errichtete das Objekt in Korschenbroich am Niederrhein. Die idyllische Lage in der Nähe eines Bachlaufes – und leider auch inmitten eines sumpfigen Gebietes – zeigte schon früh ihre Tücken: Von Anfang an hatten die Hausherren mit Feuchtproblemen im Keller zu kämpfen. Aber erst eine fachgerechte ISOTEC-Innenabdichtung brachte 46 Jahre später die langersehnte Lösung: einen trockenen, vollnutzbaren Keller mit einem angenehmen Raumklima.

Seitlich eindringende Feuchtigkeit führte zu einem feuchten Mauerwerk

„Dabei hatten wir schon in den ersten Jahren etwas gegen das Feuchteproblem unternommen“, betont der Hausherr heute. Doch leider führte der damals beauftragte Betrieb eine glatte „Fehlsanierung“ durch: Statt gegen die aus dem Erdreich seitlich in das Kellermauerwerk eindringende Feuchtigkeit Maßnahmen zu ergreifen, baute er eine Horizontalsperre mit Verkieselung gegen eine – gar nicht vorhandene – aufsteigende Feuchtigkeit ein. Entsprechend blieben die Kellerwände über viele Jahre feucht. Es roch immer muffig, Putz und Farbe blätterten unentwegt von den Wänden ab.

Aufbauend auf einem Analysetermin wurde ein individuelles Sanierungskonzept erstellt

Eingehende Analyse und punktgenaues Sanierungskonzept

Irgendwann hatten die Hausherren, inzwischen im Seniorenalter, genug von dieser Situation. Auf der Suche nach einer dauerhaften Problemlösung fuhren sie zur Baumesse im benachbarten Mönchengladbach. Auf dem Stand des ortsansässigen ISOTEC-Fachbetriebs fanden sie ein offenes Ohr für ihr Feuchteproblem. Ein Vor-Ort-Termin mit einem ISOTEC-Fachexperten und seine eingehende Analyse brachten schließlich die wahre Schadensursache zu Tage. Das Gebäude ist auf einer durchgehenden Betonbodenplatte errichtet, sodass im Kalksandsteinmauerwerk kapillar aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich nach genauerer Untersuchung auch nach 46 Jahren ausgeschlossen werden konnte. „Hier war vielmehr eine mangelhafte Außenabdichtung und die dadurch seitlich aus dem Erdreich ungehindert ins Kellermauerwerk eindringende Feuchtigkeit die Schadensursache“, erläutert der ISOTEC-Experte. Wegen der großen Einbindetiefe des Gebäudes (drei Meter tief im Erdreich), der anschließenden Reihenhausbebauung rechts, dem Garagenanbau links und der befestigten Terrasse auf der Gartenseite kam für die Hausherren keine Außenabdichtung, sondern nur eine fachgerechte Innenabdichtung in Frage.

Um den Übergang von der Bodenplatte zur Kelleraußenwand abzudichten, musste der Estrich ausgestemmt werden

Fachgerechte Innenabdichtung

ISOTEC erhielt den Sanierungsauftrag. „Sie überzeugten uns durch eine genaue Analyse, ein passgenaues Sanierungskonzept, ein transparentes und detailliertes Angebot und nicht zuletzt durch eine persönlich angenehme Art“, so der Hausherr.

Unter Federführung eines Experten, der seit fast 20 Jahren auf die ISOTEC-Sanierungssysteme spezialisiert ist, wurde die ISOTEC-Innenabdichtung auf einer Fläche von 25 Quadratmetern in Angriff genommen. Zunächst mussten die Kalksandsteinwände gründlich von altem Putz und Farbanstrichen gereinigt werden. Um einen homogenen Übergang zwischen der wasserundurchlässigen Betonbodenplatte und der durchfeuchten Kellerwand herzustellen, wurde der sogenannte Wand-Sohlen-Anschluss, also der Übergang von der Bodenplatte zur Kelleraußenwand, in die Abdichtungsmaßnahme einbezogen. Dafür wurde der Estrich auf der Bodenplatte 30 Zentimeter breit entlang der Kelleraußenwand ausgestemmt, die so freigelegte Bodenplatte vorbereitet und mit Dichtspachtel eine Hohlkehle im Anschluss von Bodenplatte zur Wand ausgebildet.

Nach dem aufgetragenen Spritzschutz wird die Innenabdichtung mit einer Klimaplatte abgeschlossen

Ein aufgetragener Spritzbewurf diente dazu, die Kellerwandoberfläche zu vergrößern, damit der folgende mineralische Ausgleichsputz besser haftet. Erst danach wurde das eigentliche Abdichtungsmaterial, die kunststoffmodifizierte ISOTEC Kombiflex-Abdichtung in zwei Lagen aufgetragen.

Als mechanischer Schutz für die ausgeführte Innenabdichtung standen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder konnte ein Schutzputz verwendet oder es konnten hochwertige Calciumsilikatplatten, die sogenannten ISOTEC-Klimaplatten, aufgeklebt werden. Die Hausherren entschieden sich für die zweite Variante. Denn die ISOTEC-Klimaplatten haben viele Vorteile: Sie wirken wärme-dämmend, sind kapillaraktiv (sie speichern Feuchtigkeit in ihren Poren) und diffusionsaktiv (lassen Wasserdampf hindurch). So entsteht ein angenehmes Raumklima und nicht zuletzt wird Schimmelpilzbildung dauerhaft ausgeschlossen.

Das Ergebnis der ISOTEC-Innendabdichtung begeistert die Hausherren. Denn 46 Jahre nach der Fertigstellung des Gebäudes stehen ihnen nun viele Nutzungsmöglichkeiten für den Kellerraum offen. Eine trockene Lagerung feuchteempfindlicher Gegenstände wie Bücher, Kartons oder Textilien ist endlich möglich. Und selbst für eine Nutzung als Hobbywerkstatt, Arbeits- oder Gästezimmer haben sie jetzt einen zusätzlichen Raum mit angenehmem Klima.  

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