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Durch eine nachhaltige Sanierung im Winter kräftig sparen

Sinnvolle Investitionen in eine nachhaltige Sanierung und andere Maßnahmen, statt horrende Energiekosten.

Ein warmes Zuhause kostet Geld. Nach entsprechenden Angaben des Umweltbundesamtes benötigen private Haushalte in Deutschland mehr als zwei Drittel der von ihnen genutzten Energie für die Beheizung von Wohnräumen. Vor allem in den Wintermonaten ergeben sich daraus vielfältige Konsequenzen, die bei kluger Vorgehensweise für eine massive Senkung der Brennstoffkosten sorgen können. Zu den wichtigsten Punkten gehört in diesem Zusammenhang die Erkenntnis, dass die Art und Weise der vorhandenen Isolierung eines Hauses von großer Bedeutung für die jeweilige Energieeffizienz ist. Durch eine wirtschaftliche, sinnvolle und nachhaltige Sanierung, lässt sich hier viel Geld sparen.

Schon einfache Veränderungen können im Winter die Heizkosten senken

Falls es nicht direkt eine Sanierung sein soll, lassen sich die Heiz- und Energiekosten privater Haushalte in vielen Fällen bereits durch ein paar einfache Maßnahmen merklich senken. Neben dem in jedem Fall regelmäßig zu prüfenden Wechsel zu einem günstigeren Strom- bzw. Gasversorger können auch simple Veränderungen im Innern des Hauses zu spürbaren Verbesserungen der Energiebilanz führen. So ist es beispielsweise ratsam, Möbelstücke wie Sofas oder Sideboards nicht direkt vor den Heizkörper zu stellen. Zudem sollten Sie darauf achten, nur die Räume zu heizen, die Sie auch tatsächlich nutzen. Das Gästezimmer im Dachgeschoss können Sie also - sofern es derzeit nicht von Besuchern bewohnt wird nur niedrig beheizt. Gleiches gilt für Zeiten, in denen niemand im Haus ist: drehen Sie hier die Heizung einfach herunter! Mit modernen Smart-Home-Lösungen kann eine sinnvolle Steuerung kinderleicht realisiert werden und ist auch von Ferne (z.B. vom aus Büro) möglich. Niedrig beheizte Räume, sollten von den geheizten Wohnräumen getrennt sein, z.B, durch geschlossene Türen, damit die warme Luft nicht in die kühleren Räume gelangt, um zu vermeiden, dass sich die Luftfeuchte erhöht. 

1 °C weniger Raumtemperatur = 6 Prozent Heizkostenersparnis!

Wie im vorherigen Absatz gezeigt, können Sie Ihr Haushaltsbudget bereits mit einfachen Maßnahmen und etwas Nachdenken entlasten. So lassen sich Heizkosten schon durch eine Temperaturabsenkung von nur einem Grad um bis zu 6 Prozent senken. Ferner empfiehlt sich in jedem Fall die Bevorzugung von Stoßlüften gegenüber der dauerhaften Kippstellung des Fensters, da auch das zur Senkung der Heizkosten führt und gleichzeitig die Gefahr von Schimmelbildungen minimiert. Und: Ziehen Sie lieber ab und zu mal einen hübschen Pullover an, anstatt unnötigerweise im T-Shirt herumzulaufen und allein dadurch höhere Heizkosten zu verursachen.

Das Haus kontrollieren und - wenn nötig - sanieren lassen

Der bauliche Zustand eines Hauses ist natürlich auch sehr wichtig für dessen Energieeffizienz. Lassen Sie daher alle Fenster sowie vorhandene Fugen und Dichtungen am besten rechtzeitig vor dem Winter gründlich kontrollieren und Ihr Haus - soweit dies erforderlich ist - fachgerecht sanieren. Das Ergebnis einer Studie der EU-Kommission, bei der 6 Länder und 11 Regionen betrachtet wurden, zeigt die Wichtigkeit einer energetischen und nachhaltige Sanierung sehr deutlich. So erhöhen entsprechende Sanierungsmaßnahmen den Marktwert einer Immobilie ganz wesentlich. Die erzielbaren Verkaufspreise können lt. Studie um etwa 3 bis 4 Prozent pro Stufe (des in den untersuchten Ländern 7-stufigen Energieausweises) gesteigert werden. Da die genannte EU-Studie bereits aus dem Jahr 2013 stammt, ist anzunehmen, dass aktuell noch größere Steigerungen möglich sind. Sanieren lohnt sich also!

Eine gute Dämmung ist das A und 0

Das Beste für eine Immobilie in den Wintermonaten ist eine gute Dämmung. Wenn die Isolation rundum stimmt, können Sie den Wohnwert in Ihrem Hause steigern und zugleich die Heizkosten senken. Gleichzeitig leisten Sie durch derartige Maßnahmen einen nachhaltigen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Und nicht zuletzt wirkt sich eine gute Dämmung auch im Sommer positiv aus, denn die Räume heizen sich nicht so schnell auf, und die Raumluft bleibt länger angenehm kühl. Unterm Strich gibt es also viele gute Gründe, Ihr Haus im Bedarfsfall sanieren zu lassen und auf diese Weise sparsam durch jede Jahreszeit zu kommen.

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