0800 56 48 34
ISOTEC
Die ISOTEC-Gruppe
Blog

Wie Sie Allergien im Hausumfeld vermeiden

Allergische Beschwerden wie eine ständig laufende Nase, Niesreiz, Augenrötungen oder Probleme im Magen-Darm-Trakt sind unangenehm und schränken die Lebensqualität ein. Bei den unterschiedlichen Ausprägungen von Allergien gibt es jedoch einige einfache Möglichkeiten, diesen Beschwerden vorzubeugen.

Nach der Übersicht über die drei schlimmsten Allergien im Hausumfeld haben wir hier ein paar Tipps für Sie, wie Sie die Risiken einer Allergie im Hausumfeld deutlich reduzieren können.

Maßnahmen gegen Hausstaubmilbenallergie

Da Hausstaubmilben sich unglaublich schnell vermehren, lassen sie sich selbst durch sorgfältigstes Putzen nicht vollständig entfernen. Es ist somit unmöglich, sie vollständig aus dem Haus zu verbannen. Dennoch lässt sich die Belastung reduzieren.

Am wichtigsten ist dabei die Pflege des eigenen Bettes. Es gibt spezielle, milbenundurchlässige Bettbezüge, sogenannte “Encasings”. Der Bezug sollte gut luftdurchlässig und waschbar sein. Alle 68
Wochen sollte man ihn bei 60 Grad Celsius in die Waschmaschine stecken, wobei die Milben abgetötet werden.
Das Gleiche sollte mit Kopfkissen und Bettdecke geschehen. Wechseln Sie wöchentlich die Bettwäsche und schütteln Sie diese täglich aus. Ihr Bett sollte auf Füßen stehen und ohne Bettkasten auskommen, das ermöglicht eine verbesserte Lüftung.

Stichwort Lüftung: Bei Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit können Milben sich besonders gut fortpflanzen. Deshalb sollte das Schlafzimmer kühl und trocken gehalten werden. Mit einer Raumtemperatur unter 20 Grad und einer Luftfeuchtigkeit unter 60 Prozent liegen Sie immer richtig. Das erreichen Sie hauptsächlich, indem Sie regelmäßig lüften. Besonders nachts steigt die Feuchtigkeit im Schlafzimmer, deshalb unbedingt morgens mit der ersten Stoßlüftung beginnen und im Lauf des Tages zwei weitere Male für Frischluftzufuhr sorgen.

Auf Zimmerpflanzen im Schlafzimmer sollte man verzichten, denn sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Ein weiteres Risiko sind zum Beispiel lange Vorhänge, gehäkelte Gardinen und offene Bücherregale. Auf solche “Staubfänger” sollten Allergiker grundsätzlich verzichten. Statt Polstermöbeln empfiehlt sich glattes Leder.

Natürlich beugt auch regelmäßige Reinigung allergischen Beschwerden vor: Saugen und wischen Sie Ihre Böden regelmäßig und achten Sie beim Saugen auf einen Feinstaubfilter. Er hält den feinen Milbenkot im Staubsack zurück.

Maßnahmen gegen Schimmelpilzallergie

Um die Belastung durch Schimmelpilze besser ausschalten zu können, sollte medizinisch geklärt werden, gegen welchen Pilz konkret eine Allergie besteht. Generell sollte man es den Schimmelpilzen aber so schwer wie möglich machen, sich im Haus auszubreiten.

An erster Stelle steht dabei das richtige Lüften. Und zwar nicht bei gekipptem Fenster, sondern drei Mal täglich für fünf bis zehn Minuten bei komplett geöffneten Fenster. Am besten sorgen Sie für eine Querlüftung, d.h., auch die Innentüren offen halten und auf der anderen Seite der Wohnung noch ein Fenster öffnen, um den Vorgang des Luftaustauschs zu beschleunigen. So reduzieren Sie die Feuchtigkeit und entziehen dem Schimmelpilz den Nährboden. Da kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann als warme, ist es im Winter darüber hinaus wichtig, ausreichend zu heizen. Ansonsten kondensiert das Wasser und das Schimmelpilzrisiko steigt.

Auch für Schimmelpilzallergiker sind Pflanzen im Schlafzimmer keine gute Idee. Nicht nur wegen der erhöhten Luftfeuchtigkeit, sondern auch, weil Pflanzen eigentlich immer mit Schimmelpilz befallen sind. In anderen Räumen sollte man Pflanzen sparsam gießen und häufiger die Erde wechseln. Achten Sie bei der Gartenarbeit darauf, keinen zu intensiven Kontakt mit abgestorbenen Pflanzenteilen und Kompost zu haben.

Entfernen Sie Luftbefeuchter von Heizkörpern und lassen Sie Ihre Klimaanlage regelmäßig warten und reinigen. Außerdem sollten Sie Ihre Lebensmittel im Blick behalten: Obst und Gemüse gehören in den Kühlschrank, unnötig lange Lagerzeiten für Lebensmittel sollten vermieden werden und Küchenabfälle rechtzeitig entsorgt werden.

Maßnahmen gegen Tierhaarallergie

Die effektivste und sinnvollste Maßnahme gegen Tierhaarallergie ist einfach: Meiden Sie die
 entsprechenden Tiere. Eine Behandlung ist zwar wie gegen alle anderen Allergien möglich,
 aber zeitintensiv und nicht von heute auf morgen erfolgreich.

Wenn es zum Vorbeugen zu spät ist

Eine Allergie wird in der Regel erst bemerkt, wenn die Symptome zum ersten Mal auftreten.
Infolgedessen hat man sich zuvor keine Gedanken über Vorbeugung gemacht. Für diesen  Fall gibt es zum Glück therapeutische Möglichkeiten, um die Allergieneigung zu beseitigen. Sie sind im Ansatz für alle Allergien gleich.

Eine kurzfristige Besserung lässt sich mit Medikamenten wie Antihistaminika und GlukokortidLösungen erzeugen. Sie halten manchmal jedoch eine Verschlimmerung der Symptome oder die Ausbildung zusätzlicher Allergien nicht auf.

Um eine Allergie langfristig loszuwerden, ist die Hyposensibilisierung (auch: AllergieImpfung) die richtige Therapie. Dabei wird das Immunsystem auf das entsprechende Allergen trainiert. Diese Behandlung erfordert allerdings eine Menge Geduld, weil sie bis zum erfolgreichen Abschluss teilweise drei bis fünf Jahre dauern kann.

Über die richtigen Therapiemaßnahmen sollten Allergiker in jedem Fall mit ihrem Arzt sprechen!

Fazit

Mit ein paar einfachen, vorbeugenden Maßnahmen lässt sich das Risiko allergischer Reaktionen auf Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Tierhaare wirksam reduzieren.





Beliebte Artikel