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Schimmel im Bad: 5 hilfreiche Tipps zur Prävention und Entfernung

Besonders im Bad herrscht hohe Luftfeuchtigkeit und erhöhte Gefahr eines Schimmelbefalls

Im Bad kann Schimmel durch Wärmebrücken an Fenstern entstehen

Schimmel ist in vielen Haushalten ein unangenehmes Problem und verhindert oft das Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden. Gefährdete Stellen sind vor allem die Bereiche rund um Fenster, Wärmebrücken oder Bereiche hinter Möbeln. Neben diesen gefährdeten Bereichen ist vor allem das Bad bekannt für Schimmel. Die hohe Luftfeuchtigkeit im Bad entsteht durch Duschen, Baden oder durch den Betrieb von Waschmaschinen.

Viele Bäder verfügen über kein Fenster und sind somit auf Abluftanlagen angewiesen, um die feuchte Luft aus dem Bad abzutransportieren. Vor allem ältere Anlagen sind oft mit dem hohen Luftfeuchtigkeitsgehalt überfordert und erhöhen die Gefahr von Schimmel im Bad. Ob durch ein geöffnetes Fenster oder durch eine Lüftungsanlage, die feuchte Luft sollte rasch nach der Nutzung des Bades nach aussen abgeführt werden.

Tipp: Die optimale Temperatur im Badezimmer beträgt 23 Grad Celsius und Luftfeuchtigkeit von ca. 50%.

Im Idealfall messen Sie mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit im Bad, um das Ausmass der benötigten Lüftungsmassnahmen abschätzen zu können und somit die Gefahr von Schimmel im Bad zu verringern. Mit den folgenden 5 Tipps können Sie selbst aktiv die Gefahr von Schimmel im Bad verringern.

Ausreichend und richtiges Lüften ist wichtig um Schimmel im Bad zu vermeiden

#1 Kontrolliertes Lüften

Falls Sie über ein Bad mit Fenster verfügen, lassen Sie die feuchte Luft nach dem Duschen oder Baden nicht in die angrenzenden Räume kommen. Um Schimmel im Bad zu verhindern, schliessen Sie die Tür des Badezimmers und führen Sie die feuchte Luft durch ihr Badfenster nach aussen. Mit einem Hygrometer können Sie die benötigte Dauer des Lüftens bestimmen.

Wichtig: Vermeiden Sie Kipplüftung und setzen sie auf Stosslüften. Mit einer Kipplüftung geschieht nur ein Bruchteil von Luftaustausch im Gegensatz zu einer Stosslüftung.

Innenliegende Bäder sind besonders gefährdet für Schimmel im Bad, da sie die feuchte Luft nicht direkt nach aussen abführen können oder die Abluftanlagen nicht einwandfrei funktionieren. Nach dem Duschen oder Baden müssen Sie die feuchte Luft gezielt durch ein angrenzendes Fenster nach aussen leiten. Öffnen Sie Türen oder Fenster so, dass die feuchte Luft nach aussen geleitet werden kann. Somit verringern Sie die Bildung von Schimmel im Bad.

#2 Abluftschächte auf einwandfreie Funktion kontrollieren

In älteren Gebäuden scheitern Abluftanlagen oft mit Abführung der feuchten Luft nach dem Duschen oder Baden und erhöhen somit die Gefahr von Schimmel im Bad. Ob Ihre Abluftanlage einwandfrei funktioniert, testen Sie in dem Sie ein Stück Toilettenpapier an die Anlage halten. Falls das Papier nicht angesogen wird und am Gitter hängen bleibt, funktioniert Ihre Abluftanlage nicht einwandfrei und es kann sich Schimmel im Bad bilden. In diesem Fall sollten Sie die Abluftanlage warten oder erneuern lassen.

#3 Restfeuchte an Fliesen abziehen

Als Sofortmassnahme nach dem Duschen empfiehlt sich die Restfeuchte mit einem Wischer von den Wandfliesen abzuziehen. Damit verringert sich die Gefahr von Schimmel in den Fugen und im Bad.

#4 Bad konstant beheizen

Die optimale Temperatur im Badezimmer liegt bei 23 Grad Celsius. Dies hat den Hintergrund, dass warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte Luft. Demnach kann die warme Luft nach dem Duschen mehr Feuchtigkeit aufnehmen und es entsteht weniger Kondensat an Fliesen und Wänden.

#5 Silikonfugen erneuern

Ein häufiges Schadensbild bei Schimmel im Bad sind verschimmelte Silikonfugen zwischen den Wandfliesen. Diese Fugen können in Eigenregie entfernt werden und mit schimmelhemmendem Silikon gefühlt werden. Damit können Sie die generelle Gefahr von Schimmel im Bad verringern.

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