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Wetterextreme machen Schäden an Immobilien immer wahrscheinlicher

Steigende Wahrscheinlichkeit an Wetterextremen erfordert Schutzmassnahmen für Immobilien 

Der Klimawandel ist in vollem Gange. Wetterextreme und sogar Naturkatastrophen nehmen auch in gemässigten Zonen zu und verursachen teilweise schwere Schäden. In einem unserer früheren Blogartikel hatten wir bereits angerissen, welche Auswirkungen klimatische Veränderungen in Mitteleuropa möglicherweise mit sich bringen. Nun möchten wir Ihnen gern aufzeigen, wie Sie sich als Hauseigentümer für die Folgen des Klimawandels wappnen können - besonders im Hinblick auf Starkregen und damit einhergehende Überflutungen.

Zunahme von Wetterextremen bedingt durch den Menschen und den Klimawandel

Die Zukunft bringt mehr Hitzewellen, Stürme und Starkregenfälle

Ob vom Menschen verursacht oder aufgrund natürlicher Temperaturschwankungen - dass sich das Klima weltweit wandelt, ist ein kaum zu bestreitender Fakt. Auch in der Schweiz nehmen Wetterextreme zu. So prophezeit beispielsweise ein europäischer Wetterdienst zukünftig nicht nur Hitzewellen, sondern auch mehr Stürme und extreme Regenfälle. Wetter-Experte Thomas Deutschländer rät deshalb dazu, sich schon heute gut auf eine Zukunft mit mehr Wetter- und Klimaextremen vorzubereiten.

Wetterextreme bringen ein erhöhtes Gefahrenpotenzial für mögliche Schäden an Ihrer Immobilien mit sich.

Überschwemmungen und Beschädigungen an Gebäuden sind vorprogrammiert

Dass vor allem das Thema Starkregen innerhalb der zu erwartenden Wetterextreme eine grosse Rolle spielen wird, glaubt auch der bekannte Diplom-Meteorologe und TV-Moderator Sven Plöger. Aufgrund der Erwärmung arktischer Zonen bestünde eine geringere Temperaturdifferenz zu den äquatorialen Gebieten. Dies, so Plöger, führe dazu, dass ausgleichende Luftmassen sich verlangsamen - Hoch- und Tiefdruckgebiete verweilen deutlich länger als früher an einem Ort. In der Folge ergeben sich entweder lange Sonnen- und Wärmeperioden (wie etwa im Sommer 2018) oder mehrere Tage anhaltender Regen bzw. Schnee. Wenn die niedergehenden Wassermassen bei derartigen Wetterlagen dann nicht mehr abfliessen können, sind Überschwemmungen und Beschädigungen an Gebäuden vorprogrammiert.

Nicht nur die staatlichen und kommunalen Verantwortungsträger sind zu entsprechenden präventiven Vorkehrungen aufgerufen, sondern selbstverständlich auch private Haus- und Grundstückseigentümer. Denn eine Verhinderung von Elementarschäden durch Wetterextreme geht alle an.

Wetterextreme treten unterschiedlich stark auf. Ermitteln Sie Ihr individuelles Risiko anhand von des Standortes des Objektes

Das individuelle Risiko ermitteln

Ungeachtet der allgemeinen Zunahme bestimmter Wetterextreme gibt es Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für Gefährdungen durch Starkregen oder Überschwemmungen besteht. Ob Ihr Wohnort zu einer derartigen Region gehört und Sie daher verstärkt Vorsorge betreiben sollten, erfahren Sie im vom HochwasserKompetenzCentrum (HKC) e. V. herausgegebenen sogenannten Hochwasserpass. Unter der Adresse www.hochwasser-pass.com gelangen Sie zu einem Fragebogen, den Sie lediglich mit ein paar Informationen zu Ihrer Region und dem jeweiligen Gebäude füttern müssen. Im Anschluss erhalten Sie eine erste kostenfreie Kurz-Einschätzung der Situation. Sofern Sie einen qualifizierten Hochwasserpass wünschen (beispielsweise für die optimale Einstufung eines Versicherungstarifes), können Sie diesen ebenfalls anfordern. Nach Prüfung Ihrer Angaben auf Plausibilität und Richtigkeit werden durch einen Sachkundigen dann der Gefährdungsstatus sowie ggf. bereits getroffene Schutzmassnahmen bescheinigt. Diese detaillierte Auskunft ist dann allerdings mit Kosten verbunden. 

Schützen Sie sich gegen Wetterextreme mit präventionalen Schutzmassnahmen

Schutzmassnahmen für Wohngebäude nutzen!

Um die Folgen einzelner Wetterextreme wie Starkregen und Überschwemmungen zu mindern, stehen heute zahlreiche Schutzmassnahmen für Wohngebäude zur Verfügung. Hierzu zählen beispielsweise Rückstauventile, Rückstauklappen und Hebeanlagen. Auch Tauchpumpen, eine Dachverstärkung sowie Notstromgeneratoren gehören dazu. Die meisten Menschen halten derartige Schutzmassnahmen für durchaus sinnvoll. Gleichwohl scheuen sich viele Menschen vor einer Nutzung, weil sie hohe Kosten befürchten. Dass eine wirksame Prävention letztlich aber persönliches Hab und Gut vor Schaden bewahrt, gerät dabei oft in Vergessenheit. Es empfiehlt sich somit - vor allem in Risikogebieten! - Kellerfenster, Türen und Lichtschächte mit Sicherungssystemen gegen ein Eindringen von Wasser auszustatten. Im Erdgeschoss können zudem Fliesen mögliche Schäden verringern. Ein guter Tipp ist es auch, Wertgegenstände und teure elektronische Geräte vorzugsweise in den oberen Stockwerken des Hauses aufzubewahren. Auch persönliche Dokumente wie Zeugnisse, Urkunden und ähnliche Dinge gehören - sofern möglich - am besten ins Obergeschoss.

Wetterextreme können auch Schäden im Keller mit sich bringen.

Auch an den Keller denken

Wetterextreme wie Starkregen und Überschwemmungen können für Immobilien gefährlich werden. Neben dem Parterre-Bereich, der Garage und anderen Flächen auf ebenerdigem Niveau besteht vor allem für Kellerräume ein erhöhtes Risiko. Eine Gefahr liegt darin begründet, dass bei einer Überlastung des Kanalsystems die Wassermassen bei Starkregen nicht schnell genug abfliessen können. In der Folge laufen Keller und andere Zimmer unter der Strassenkante voll. Zudem kann durch undichte Kellerwände Feuchtigkeit ins Mauerwerk gelangen. Dazu reicht es, wenn der Boden an der Kellerwand durchnässt ist oder in Folge von starken Regenfällen der Grundwasserspiegel steigt. Nasse Kellerwände werden somit zukünftig auch durch eindringende Feuchtigkeit häufiger in Erscheinung treten. Um Schimmelbefall, eine Schädigung der Bausubstanz und teure Sanierungsarbeiten zu vermeiden, sollten Sie Ihr Haus durch eine zuverlässige Abdichtung der Kellerwände für die Zukunft wappnen.

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