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Feuchtigkeit tritt von allen Seiten ein

Feuchtigkeitsschäden machen die hochwertige Nutzung der Kellerräume unmöglich

Der Besitz einer Immobilien erfordert die Durchführung von Sanierungen

Der Besitz einer Immobile ist immer wieder mit Investitionen verbunden, um den Wert der Immobilie zu erhalten oder sogar zu steigern. Besonders ist dies der Fall in unserem folgenden Objektbericht. Das Objekt leidet an einem Feuchteschaden im Keller, welcher die Nutzung der Räume stark einschränkt. Schon der reine Besitz einer Immobilie hat einen hohen finanziellen Wert, wodurch sich die Investition in die Immobilie langfristig lohnen wird. Das wussten die jungen Besitzer einer schönen Stadtvilla aus dem Jahr 1952. Ein feuchter Keller schränkte die Nutzung der Räume nicht nur stark ein, sondern löste auch gesundheitliche Probleme, wie Allergien, bei den Bewohnern des Hauses aus. Durch die Sanierung des Objektes wurden die Feuchteschäden behoben und der Wert der Immobilie wurde langfristig gesichert und sogar gesteigert.

Die Stadtvilla verfügt über einen 80 m2 grossen Keller, der als Lagerraum, Waschraum und Sauna genutzt wurde. Die Kelleraussenwände waren mit einer Holzverkleidung versehen, womit mögliche Schäden an den Wänden nicht sofort sichtbar waren. Nachdem die Hausbesitzer und deren Kinder allergische Reaktionen aufzeigten, wuchs der Verdacht, dass Feuchteschäden oder Schimmelpilze dafür der Auslöser sein könnten. Nach einer genauen Analyse, der sich unter der Holzverkleidung befinden Kelleraussenwände, konnte ein Fachexperte massive Feuchteschäden mit folgenden Symptomen feststellen: 

  • Salzausblühungen 
  • Putzabplatzungen
  • partieller Schimmelbefall

Vor allem die Schimmelpilze können eine mögliche Ursache für das Auftreten der allergischen Reaktionen der Hausbewohner sein.

Für einen Wand-Sohlen-Anschluss muss im Vorfeld die Nut gestemmt werden

Fehlende Aussenabdichtung und Streifenfundament

Der Experte konnte die Ursache für den Feuchteschaden auf ein Problem zurückführen, welches auf der vorherrschenden Bauweise der 1970er Jahre beruht. Vor der heute gängigen Bauweise mit einer durchgehenden Betonbodenplatte, wurden in der Vergangenheit oft Streifenfundamente verwendet. Streifenfundamente haben den Nachteil, dass diese sehr anfällig für kapillar aufsteigende Feuchtigkeit sind. Dies war auch eine der Feuchteursachen bei der Stadtvilla. Zusätzlich dazu verfügte das Objekt über eine fehlende Aussenabdichtung, wodurch das Mauerwerk auch gegen seitlich eindringende Feuchtigkeit aus dem angrenzenden Erdreich nicht geschützt war. Die eintretende Feuchtigkeit führte dann zu den aufgeführten Symptomen, wie Putzabplatzungen oder Schimmelbefall.

Die unterschiedlichen Ursachen des Feuchteeintritts erfordert die Anwendung einer Kombination von verschiedenen Sanierungskonzepten. Neben der Schimmelschadenbeseitigung wurde gegen die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit eine Horizontalsperre mit Spezialparaffin eingesetzt. Dadurch wurde verhindert, dass Feuchtigkeit weiterhin von unten in das Mauerwerk eintritt. Gegen die seitlich eindringende Feuchtigkeit wurde ein Innenabdichtungssystem gewählt, um die Feuchtigkeit aus dem angrenzenden Erdreich von den Kellerräumen fern zu halten. Eine Aussenabdichtung kam bei diesem Objekt aufgrund einer angrenzenden Bebauung, in Form eines Hausanbaus und einer Terrasse, nicht in Frage. Wie genau eine solche Sanierung im Detail abläuft erfahren Sie jetzt im Folgenden.

Die Horizontalsperre bildet eine Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Einsetzen der Horizontalsperre

Nach der Entfernung der Holzvertäfelung und sämtlicher Bodenbeläge, wurden Bohrlöcher im Abstand von 10 Zentimeter in die Kelleraussenwände gebohrt. In diese wurden daraufhin Heizstäbe eingeführt, welche das Mauerwerk komplett austrockneten. Nachdem das Mauerwerk trocken war, wurde in die Bohrlöcher der Injektionsstoff Spezialparaffin gefüllt. Das Paraffin ist im erhitzten Zustand sogar fliessfähiger als Wasser und ist ausserdem ökologisch einwandfrei sowie baustoff- und gesundheitsverträglich. Nachdem das Spezialparaffin abgekühlt war und somit erstarrt war, bildete dieses eine 15 Zentimeter dicke Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

Die Untergrundvorbereitung ist die Basis für das Anbringen der Innenabdichtung

Anbringen der Innenabdichtung

Die Basis für die Innenabdichtung ist immer eine ausführliche und gründliche Untergrundvorbereitung mit dem Sandstrahler, um die Oberfläche für das Anbringen der Innenabdichtung vorzubereiten. Auf eine Schicht speziellen Dichtputz wird die ISOTEC-Kombiflexabdichtung zweilagig aufgebracht. Für den Schutz der Abdichtung wird daraufhin noch ein Schutzputz aufgetragen. Besonders kritisch ist der Bereich des Wand-Sohlen-Abschlusses, welcher den Übergangsbereich zwischen Boden und Wand darstellt, weshalb dieser auch in die Abdichtung eingebunden wird, um eine nahtlose und intakte Abdichtung zu gewährleisten.

Die Klimaplatte sorgt für ein angenehmes Raumklima und schütz vor Schimmelbefall

Klimaplatte für die hochwertig Nutzung der Kellerräume

Da die Hauseigentümer die Kellerräume nach der Sanierung hochwertig als Fitnessraum nutzen möchte, wurde auf die Innenabdichtung noch die ISOTEC-Klimaplatte angebracht. Die Calciumsilikatplatten garantieren eine hochwertige Nutzung der Kellerräume. Neben wärmedämmenden Eigenschaften zeichnet die ISOTEC-Klimaplatte auch die Fähigkeit aus, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufzunehmen, zu speichern und wieder abzugeben. Diese Kapillarität sorgt im Zusammenhang mit der Eigenschaft diffusionsaktiv zu sein, für ein angenehmes Raumklima.


Das Ergebnis: Hochwertig nutzbare Kellerräume

Neben der Schimmelschadenbeseitigung wurden die Feuchteursachen von seitlich eindringender und kapillar aufsteigender Feuchtigkeit behoben. Durch die Sanierung konnten die Kellerräume wieder hochwertig genutzt werden. Zusätzlich zu der Behebung der Feuchteschäden, haben die Hauseigentümer auch den Wert seiner Immobilie gesteigert.

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