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Balkonabdichtung durch Bitumen

Terrassen- und Balkonabdichtung durch Bitumen

Schäden am Balkon

Eine Terrassen- und Balkonabdichtung ist sowohl in Alt- als auch in Neubauten unerlässlich. Spätestens wenn Sie Risse, lockere Fliesen oder auch andere Beschädigungen bemerken, sollten Sie einen Fachmann zurate ziehen. Denn die Mängel sehen nicht nur unschön aus, sie können auch zu ernsthaften Sicherheitsrisiken werden.

Terrassen- und Balkonabdichtung: Die 4 W-Fragen

Fragen über Fragen… Hier erfahren Sie, wieso eine Balkonabdichtung so essenziell ist, wer diese durchführen sollte, wie die Abdichtung verläuft und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.


1. Warum sollten Sie Ihren Balkon abdichten lassen?

Der Hauptgrund einer Abdichtung von Terrassen und Balkonen ist, zu verhindern, dass Wasser, nach innen eindringt. Leider geschieht dies bei unzulässiger Arbeit schneller als Ihnen lieb ist. Folgende Schäden können durch eine misslungene Balkonabdichtung entstehen:

  • hohl liegende oder gar abgesprengte Fliesenbeläge
  • ablösende Beschichtungen
  • abplatzender Putz
  • Feuchtigkeit im Inneren, die zu Schimmel führen kann

2. Wer sollte Ihren Balkon abdichten?

Um den zuvor aufgelisteten Mängeln vorzubeugen, sollte die Abdichtung eines Balkons ausschliesslich von erfahrenen Fachpersonal durchgeführt werden. Unsere Abdichtungsexperten können Ihnen ein 100 % dichtes Ergebnis gewährleisten und Ihre Wünsche nach Ihrem Geschmack umsetzen, sodass es nicht zu weiteren Folgeschäden kommt, wie es bei der Ausführung von Laien oftmals der Fall ist.


3. Wie sollte Ihr Balkon abgedichtet werden?

Eine professionelle Abdichtung eines Fachmanns erfolgt in folgenden 4 Schritten:

  1. Ordnungsgemässe Vorarbeiten
  2. Überprüfung festgelegter Regeln
  3. Sorgfältige Grundierung
  4. Abdichtung mit dem gewählten Dichtungsmaterial

4. Welche Voraussetzungen sind bei einer Balkonabdichtung erforderlich?

Folgende Punkte gelten als grundlegende Voraussetzungen für eine Balkonabdichtung:

  • Einwandfreie Statik
  • Ausreichend vorhandene Aufbauhöhe
  • Abdichtungsanschlusshöhe gemäss der DIN 18531-5
  • Mindestgefälle von 1,5 %

Vor- und Nachteile der Balkonabdichtung durch Bitumen

Vorteile: Abdichtung Bitumen

  • grosse Auswahl verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten
  • günstig

Nachteile: Abdichtung Bitumen

  • ohne zusätzlichen Schutz nicht UV- und Witterungsbeständig
  • problematische Verlegung an Anschlüssen (Kanten, Abläufe etc.) können nicht vernünftig abgedichtet werden
  • bei hoher Schichtdicke besteht Brandgefahr
  • Trocknungszeit von bis zu 7 Tagen

Bitumen: Effiziente Terrassen- und Balkonabdichtung?

Ob Bitumen die passende Abdichtungswahl für Sie ist, werden Sie beim Vergleich der Vor- und Nachteile schnell herausfinden. Doch zunächst zu der Frage, was Bitumen eigentlich ist und welche Arten es gibt.


Bitumen, was ist das eigentlich?

Bitumen ist ein aus Erdöl hergestelltes Produkt, das aufgrund seiner dunklen Farbe auch als Erdpech bekannt ist. Das Mineralölprodukt setzt sich aus hochmolekularen Kohlen- und Wasserstoffen, die neben chemisch gebundenen Stoffen ebenfalls Spuren von verschiedenen Metallen aufweisen können, zusammen. Aufgrund seiner wasserunlöslichen Eigenschaft, wird Bitumen häufig als Bindemittel bei der Verarbeitung von Teer verwendet. Der thermoplastische Stoff verhält sich sehr witterungsabhängig und kann daher bei zu starker Erwärmung zähflüssig sowie bei Abkühlung spröde werden.


Welche Arten von Bitumen gibt es?

  • Destillationsbitumen: Wird durch die Destillation von Erdöl bei bis zu 380 °C unter extremen Druck gewonnen. ⇒ weiche bis mittelharte Bitumen
  • Hochvakuumbitumen: Weiterverarbeitung von Destillationsbitumen ⇒ harte Bitumen
  • Oxidationsbitumen: Bei 250 °C durch das Einblasen von Luft in Destillationsbitumen ⇒ weich, gummiartig
  • Polymermodifizierte Bitumen: Chemische Vernetzung von Destillationsbitumen und Polymeren ⇒ verändertes thermoviskoses und elastoviskoses Verhalten

Mehr Vorteile hat eine Balkonabdichtung mit Flüssigkunststoff

Fazit: Warum Sie Ihren Balkon oder Terrasse nicht mit Bitumen abdichten sollten

Wie Sie aus der vorherigen Tabelle bereits entnehmen können, überzeugen bei der Verwendung des Mineralölproduktes Bitumen leider die Nachteile. Auch wenn die Abdichtung mit Bitumen vergleichsweise günstig ist und Ihnen eine grosse Auswahl an verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten geboten wird, sollten Sie sich auf die wesentlichen Punkte einer Balkonabdichtung konzentrieren. Neben einer langen Trocknungszeit von bis zu 7 Tagen, ist das aus Erdöl produzierte Abdichtungsmaterial weder resistent gegenüber UV-Einstrahlung noch gegenüber wechselnder Witterung. Zudem ist bekannt, dass die Abdichtung von Bitumenbahnen sehr problematisch sein kann, da sie sich nicht flexibel an Kanten und Abläufen befestigen lassen, sodass im Nachhinein Wärmebrücken entstehen können und daraus resultierend eine sichere Abdichtung nicht gewährleistet ist.

Da die Abdichtung durch Bitumen offensichtlich mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt, ist es empfehlenswert auf eine andere Art der Terrassen- und Balkonabdichtung zu setzen. Dabei empfehlen wir Ihnen eine bisher tadellose Abdichtungsvariante: die Balkonabdichtung durch Flüssigkunststoff. Die Wahl des Flüssigkunststoffes werden Sie garantiert nicht bereuen. Neben vielen positiven Merkmalen, ist der entscheidende Unterschied, die flexible Anpassung der häufig verwendeten Abdichtungsvariante, denn Flüssigkunststoff gelangt in jede noch so verwinkelte Ecke und dichtet auch schwierige Hindernisse ab.

FAQ:

• In welcher Form gibt es Bitumen?

Das schwarze Mineralölprodukt gibt es sowohl flüssig als auch fest. Sprich, man kann es in fertigen Bahnen, im flüssigen Zustand oder auch als Dickbeschichtung erwerben.

• Ist die Verwendung von Bitumen gefährlich?

Bei der Verarbeitung von flüssigem Bitumen können heiße Dämpfe entstehen, die gesundheitsschädlich sind. Im festen Zustand gilt Bitumen jedoch als ungefährlich.

• Was passiert bei extremer UV-Einstrahlung?

Bitumen ist ein thermoplastisches Material und verhält sich damit temperaturabhängig. Durch regelmässige UV-Einstrahlung kann Bitumen spröde werden und daraus resultierend Risse bilden.