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Gesundheitliche Risiken durch Schimmel

Gesundheitliche Risiken

Schimmel im Wohnraum: Gesundheitsrisiko erkennen

Schimmel in der Wohnung ist ein weit verbreitetes Problem in vielen Haushalten

Schimmel in der Wohnung hat häufig gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen. Zahlreiche Studien belegen, dass eine erhöhte Schimmelpilzbelastung die Gesundheit gefährden und Allergien auslösen kann. Laut der Studie „Leben und Wohnen 2012“, ist in 17% der deutschen Haushalte mindestens ein Raum von Schimmel befallen und 7 % aller deutschen Kinder leben in mit Schimmelpilz kontaminierten Räumen. Trotz dieser doch erschreckenden Zahlen glauben 9 % der Deutschen, dass Schimmel keine oder nur schwache Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat.

Auch wir erleben in unserem Alltag häufig beide Extreme. Auf der einen Seite die Verharmlosung und Banalisierung, auf der anderen Seite die absolute Panik und Angst. Was ist jetzt richtig? Wie viel Schaden hat Schimmel in der Wohnung für die Gesundheit?

Wie entsteht Schimmel in der Wohnung?

Schimmel in der Wohnung benötigen für das Wachstum ein gewisses Mass an Feuchtigkeit. Schimmelpilzsporen zirkulieren überall durch die Luft und sind auf der Suche nach Feuchtestellen, um sich festzusetzen und auszubreiten. Feuchtigkeit kann beispielsweise durch Kondensation, durch eine defekte Abdichtung oder durch Wasserschäden entstehen.

Schimmel in der Wohnung kann bereits ab einer vorherrschenden Luftfeuchtigkeit von 70% Prozent über einen Zeitraum von 72 Stunden entstehen

Grundsätzlich kann man sagen, dass für die Bildung und das Wachstum von einigen Schimmelpilzarten eine relative bauteilangrenzende Luftfeuchtigkeit von 70% bis 80% über eine Zeitspanne von 72 Stunden ausreicht. Dennoch kann es verschiedene Ursachen für Schimmel in der Wohnung geben.

Schadet Schimmel in der Wohnung der Gesundheit?

Schimmel in der Wohnung kann der Gesundheit schaden

Schimmel in der Wohnung kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen haben. Grundsätzlich kann man sagen, dass Schimmelpilzsporen in einem Normalmass harmlos sind und in der Umwelt überall anzutreffen sind, auch in Wohnräumen. Bei der Überschreitung des Normalmasses kann Schimmel jedoch gesundheitsgefährdend sein und unter anderem Kopfschmerzen hervorrufen.

Eine pauschale Aussage über die Gesundheitsrisiken von Schimmel in der Wohnung kann aber nicht getroffen werden, dennoch kann festgehalten werden, dass besonders Kinder, ältere und immungeschwächte Menschen oft gesundheitlich auf Schimmelpilze reagieren. Der Grund dafür ist, dass bei Kindern das Immunsystem noch nicht voll ausgebildet ist und bei älteren Menschen das Immunsystem nicht mehr vollumfänglich arbeitet. Die Gefahr für die Gesundheit, wie zum Beispiel regelmässige Kopfschmerzen, durch Schimmel in der Wohnung ist auch durch wissenschaftliche Studien belegt.

Neben Kopfschmerzen oder Müdigkeit, können auch Atemwegserkrankungen, Haut- und Augenreizungen oder Infekte auftreten. Um diese Symptome zu verhindern, ist eine Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten zur Vorbeugung und der Entstehungsursache von Schimmel in der Wohnung sehr wichtig.

Welche Arten von Schimmelpilzen können giftig sein?

Es gibt eine sehr grosse Vielzahl an verschiedenen Schimmelpilzarten, welche unterschiedliche Eigenschaften haben. Sie werden unterschieden z. B. in der Sporen-Flugfähigkeit oder toxischen Eigenschaften. Schimmelpilze befinden sich in einer geringen Konzentration allgegenwärtig in der Raumluft.

Oft sind Schimmelpilze, wie auf bestimmten Käsesorten, sogar erwünscht. Im Gegensatz dazu, gibt es aber auch Schimmelpilzarten, die schädlich für die Gesundheit sein können. Durch biologische Untersuchungen kann festgestellt werden, um welche Schimmelpilzarten es sich handelt und wie gross das Gefahrenpotenzial ist. 

So verhindern Sie mögliche Kopfschmerzen durch Schimmel in der Wohnung

Kopfschmerzen können auf einen Schimmelbefall in der Wohnung zurückgeführt werden

Viele der Ursachen für Feuchteschäden können Sie durch richtiges Handeln und durch eine Handvoll an kleinen Massnahmen verhindern. Einer der häufigsten Fehler ist ein falsches Lüftungsverhalten und eine damit verbundene zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen. Im Idealfall lüften Sie 2-3-mal am Tag jeweils 10-15 Minuten mit Stosslüftung und versuchen die Kipplüftung zu vermeiden.

Tipp: Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 19°C und 21°C und Sie sollten darauf achten, dass die Temperatur nicht unter 16°C fällt. Die Raumluftfeuchtigkeit sollte sich zwischen 50-60% bewegen, welche Sie am besten mit einem Hygrometer im Auge behalten können. Durch die Umsetzung der genannten Massnahmen verringern Sie das Risiko eines Schimmelbefalls und schützen Ihre Gesundheit vor Symptomen wie Kopfschmerzen.

Ein sicheres Mittel zur Prävention gegen Kondensationsfeuchte bei Innenwänden ist der Einsatz einer Klimaplatte. Unsere Klimaplatte ist aus einem ökologischen Baustoff und somit umweltfreundlich. Die Klimaplatte gewährleistet ein behagliches Raumklima durch ihre klimaregulierende Wirkung. Somit können Sie beispielsweise Kellerräume wieder als Wohn- oder Hobbyraum nutzen und steigern den Wert Ihrer Immobilie.

Ab welchem Ausmass wird Schimmel in der Wohnung gefährlich?

Manche sehen es auch als Panikmache an, wenn vor Schimmelpilz im Wohnraum gewarnt wird, denn nicht jeder Pilz ist giftig oder löst Allergien aus. Das stimmt auch. Aber wie können sich die Bewohner helfen und wie können sie den Befall handhaben, wenn er auftritt? Das Umweltbundesamt hilft mit einer Faustformel. Sie orientiert sich an der Grösse der Ausbreitung. Ab einem halben Quadratmeter oder mehr Befall in einem Raum soll laut Umweltbundesamt ein Fachmann eingeschaltet werden. Ab dieser Grösse, so die Vermutung, ist die Gefahr und Möglichkeit für gesundheitliche Schäden einfach zu gross.

Bis zu einem bestimmten Ausmaß kann ein Schimmelbefall selbst entfernt werden

Unsere Praxiserfahrung zeigt, dass die Faustformel stimmig ist. Selbst wenn der Befall nicht unmittelbar giftig oder allergen wirkt, so herrscht in einem Raum, der mehr als einen halben Quadratmeter verschimmelt ist, ein ungutes und feuchtes Raumklima. Dort fühlt sich der Mensch nicht wohl, ein Gefühl von Behaglichkeit kommt nicht auf. Das ist keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit, aber medizinische Forschungen legen nahe, dass ein dauerhaft feuchtes Raumklima Krankheiten begünstigen kann.

Und ein von Schimmelpilz befallener Raum ist definitiv eins: feucht. Ohne Feuchtigkeit kann der Pilz nicht existieren, aber vielmehr als Feuchte und ein bisschen Tapete braucht er eben auch nicht, um zu wachsen und gedeihen zu können.

Fazit

Dass Schimmel in der Wohnung eine Gefahr für die Gesundheit sein kann, steht ausser Frage. Die Auswirkungen eines Schimmelbefalls in der Wohnung können von Kopfschmerzen bis hin zu Atemwegserkrankungen oder Infektionen reichen. Doch durch Berücksichtigung von einer Handvoll an Tipps, wie richtiges Lüftungsverhalten, kann das Risiko von Schimmel in der Wohnung verringert werden. Mit der Umsetzung der genannten Massnahmen verringern Sie ausserdem die Wahrscheinlichkeit an Kopfschmerzen.