Der Kunde: Innovative Nutzung des Hermann-Bühler Areals
Das Hermann-Bühler Areal in Winterthur ist ein historisches Industrieensemble mit großem Potenzial. Der Gewinner des swiss arc award 2024 plante, die alte Spinnerei und die Mietwohnungen des Areals der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Modernisierung und Neunutzung bieten lokalen Unternehmen und Mietern eine einzigartige Umgebung. Der emotionale Wert, eine Verbindung von Geschichte und Moderne zu schaffen und dabei die Architektur zu bewahren, motivierte zur umfassenden Sanierung. Das repräsentative Erscheinungsbild des Areals sollte mit der Beseitigung der Feuchteschäden gesichert werden, um somit den Charme und den Wert des Areals zu erhalten.
Die Ausgangssituation: Sanierungsbedürftige Wände mit Feuchtigkeit
Im Hermann-Bühler Areal in Winterthur, einem historischen Industriekomplex, traten massive Feuchtigkeitsschäden an den Wänden auf. Diese Feuchteschäden beeinträchtigten nicht nur das Gebäude an sich, sondern gefährdeten langfristig auch dessen Substanz. Die alten industriellen Mauern, errichtet in massiver Bauweise, zeigten durch Kapillarwirkung aufsteigende Feuchtigkeit. Diese führte zu sichtbaren Schäden wie verdunkelten Wandbereichen und abblätterndem Putz. Besonders betroffen waren Teile ohne ausreichende Horizontalsperre, was zur fortschreitenden Zerstörung des Mauerwerks führte. Ein Zustand, der schnelles Handeln erforderte, um den betroffenen Gebäudeteil wieder nutzbar zu machen und nachhaltig zu schützen.
Der geeignete Partner: ISOTEC Abdichtungssysteme Scheibli AG in Ramsen
Die Entscheidung für die Abdichtungssysteme Scheibli AG aus Andelfingen fiel leicht, denn das Unternehmen zeichnet sich durch langjährige Erfahrung und Spezialisierung auf die Sanierung von Feuchtigkeitsschäden aus. Der ISOTEC-Fachbetrieb wurde von den Projektverantwortlichen des Hermann-Bühler Areals kontaktiert, um eine fachgerechte Lösung für die feuchten Wände zu finden. Bei einem Vorortbesuch durch den Projektleiter von Scheibli AG wurden die Schäden im Detail analysiert. Er stellte die Methode der Horizontalsperre mit dem ISOTEC-Paraffininjektionsverfahren vor. Diese Methode ist effektiv bei kapillarer Feuchtigkeit, besonders geeignet für historische Bauten. Der ISOTEC-Fachbetrieb konnte durch fundiertes Fachwissen und überzeugende Referenzen das Vertrauen der Kunden gewinnen. Diese waren von der professionellen Herangehensweise beeindruckt, sodass der Auftrag zur Sanierung erteilt wurde.
Die Lösung: ISOTEC-Paraffininjektion für dauerhaften Schutz
Zur Lösung der Feuchtigkeitsprobleme wurde das Bohrlochinjektionsverfahren mit ISOTEC-Spezialparaffin angewendet. Zuerst mussten Bohrlöcher in die betroffenen Wandbereiche eingebracht werden, die durch kapillare Feuchtigkeit durchtränkt waren. Diese Bohrlöcher wurden im optimalen Abstand angelegt, um eine gleichmässige Verteilung der Sperre zu gewährleisten. Danach erfolgte die Austrocknung des Mauerwerks mittels spezieller elektrischer Heizstäbe. Diese erhitzten die Wand auf etwa 100 Grad Celsius, um die Poren für das Paraffin aufnahmefähig zu machen. Nach der Trocknung folgte die Injektion des flüssigen Spezialparaffins. Dieses wurde aus Vorratsbehältern in die Bohrlöcher eingeführt und verteilte sich so in den aufnahmefähigen Poren des Mauerwerks. Ein physikalischer Prozess sorgte dafür, dass das Paraffin nach dem Abkühlen eine undurchlässige Sperrschicht von etwa 15 cm Stärke bildete. Diese Schicht verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit dauerhaft und zuverlässig. Der Prozess wurde durch das bewährte ISOTEC-Trocknungskonzept und die Expertise des Fachbetriebs in jeder Phase überwacht und optimiert, was den Erfolg der Massnahme sicherstellte.
Das Ergebnis: Trockene und nutzbare Flächen im Hermann-Bühler Areal
Nach der erfolgreichen Umsetzung der Sanierungsmassnahmen präsentiert sich das Hermann-Bühler Areal in Ramsen gut geschützt vor Feuchtigkeit. Die Horizontalsperre erwies sich als äusserst wirksam. Die Wände sind jetzt trocken und zeigen keine Anzeichen von aufsteigender Feuchtigkeit mehr. Dank der ISOTEC-Paraffintechnologie sind die beschädigten Wandbereiche sicher vor weiteren Feuchtigkeitsschäden geschützt. Neue Nutzungsmöglichkeiten haben sich eröffnet: Räumlichkeiten können nun ohne Einschränkungen genutzt werden. Die Investition in die Sanierung trug zur Werterhaltung und zum Schutz der historischen Substanz bei. Der Kunde, begeistert vom Engagement und der Effizienz des ISOTEC-Fachbetriebs, kann nun stolze Pläne für das Areal schmieden. Das Projekt beweist, dass historische Gebäude mit modernen Techniken fit für die Zukunft gemacht werden können, sowohl funktional als auch ästhetisch.